Über mich

Von Wien über Peking nach Bad Hofgastein

Ich bin eine Salzburg-Wiener-Mischung – 1977 in Wien geboren und seit 25 Jahren in Salzburg verwurzelt. Gemeinsam mit meinem Mann und unseren drei Kindern lebe ich im Pongau und bin hier zu Hause. Nach meinem Wirtschaftsstudium war ich rund 20 Jahre in nationalen wie internationalen Firmen als Personalmanagerin tätig. Nach meinem Einstieg bei Hewitt Associates ging es für Siemens nach China, um dort als Personalmanagerin neue Standorte aufzubauen. Die Geburt meines ersten Kindes führte mich von Peking nach Bad Hofgastein und damit auch in die Salzburger Politik.

Von der Wirtschaft in die Politik

,Weil es immer schon so war‘ ist das heimliche Motto unseres Landes. Schon Napoleon meinte, Österreich brauche eben immer für alles länger. Zukunftsfragen und Reformen werden bei uns vertagt. Aber wir haben eine Verantwortung zum Handeln – gegenüber uns und unseren Kindern. Ob bei Klimaschutz, Bildung, Chancengerechtigkeit oder der Fairness gegenüber den Jungen bei Schulden und Pensionen. An die von der ÖVP seit Jahrzehnten versprochene Entlastung der Wirtschaft glaubt niemand mehr.

,Weil es immer schon so war‘ …

… war 2012 mein Antrieb, mich für NEOS zu engagieren und nach einer erfolgreichen Wahl 2018 in die Landespolitik zu gehen. Der Esprit von Matthias Strolz und das Motto von Sepp Schellhorn, „Geht ned gibt’s ned“, haben mich dazu angestoßen. Wer eine Veränderung im politischen System will, muss sich selbst engagieren. Gegenüber dem Tempo in Politik und Medien mutet meine Zeit als Personalmanagerin schon fast gemütlich an. Gleichzeitig hilft mir mein Wirtschaftsbackground dabei, komplexe Themen rasch zu analysieren und Budgets zu gestalten. Wenn andere die Nerven verlieren, bleibe ich beharrlich.

Ich hänge an keinem Gängelband

Ich fühle mich in meinem Tun vor allem den Salzburgerinnen und Salzburgern verpflichtet und hänge an keinem Gängelband. Solange ich gestalten kann, werde ich mich für Salzburg engagieren. Ich bin nicht in der Landespolitik, um den Status quo zu verwalten und eine ruhige Kugel zu schieben.

Landespolitik ist kein Zuckerschlecken

Seit Juni 2018 bin ich als Landesrätin für die Agenden Wohnbau, Kinderbetreuung, Erwachsenenbildung, Familien, Frauen, Chancengleichheit, Generationen, Wissenschaft und Integration verantwortlich. Als kleiner Regierungspartner ist Regieren kein Zuckerschlecken. Beharrlichkeit, Rückschläge und Kompromisse gehören dazu. Aber ich nütze lieber die Chance, 30 Prozent meiner Ideen durchzuboxen, als auf der Oppositionsbank über 100 Prozent alte, mutlose Politik zu jammern.